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Ideen im unpassenden Moment

Geht es Dir manchmal auch so? Du hast die zündende Idee! Endlich weißt du, wie du deinen Protagonisten aus der misslichen Lage befreien kannst, wie das Thema deiner Kurzgeschichte lauten soll, wie das Gedicht beginnen soll, endlich … Aber halt mal … du bist gerade unterwegs, sitzt im Auto am Steuer, putzt dir gerade die Zähne, bist beim Joggen im Wald oder liegst gar schon im Bett kurz vor dem Einschlafen … wieso kommen die besten Ideen aber auch immer dann, wenn es am wenigsten passt und nicht dann, wenn man vor dem Computer sitzt und diese spielend leicht eintippen könnte?

Es hilft, wenn du dich vorbereitest! Sei es der kleine Block mit Stift neben dem Bett, oder das Smartphone, um im Auto oder beim Joggen kurz ein paar Worte zu diktieren. Das erleichtert und gibt Sicherheit. Es ist doch so: Nichts ist schlimmer, als wenn wir das Gefühl haben, das Beste zu verpassen. Es unwiederbringlich dem Nihilismus zu opfern oder im Dschungel der Gedanken zu verlieren, wo es nicht mehr wiedergefunden werden kann. Das können wir vermeiden, indem wir für diese „unpassenden Momente“  passend vorbereitet sind!

Von René Schurtenberger

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