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Der Kniff mit Kurzgeschichten

Kurzgeschichten sind wirklich super. Du brauchst – anders als bei einem Roman – nicht allzu viele Erklärungen. Deine Figuren brauchen keine umständliche Einführung in die Geschichte. Du pickst Dir am besten nur eine Szene, einen Moment, einen Ort oder eine Zeit heraus und fängst an zu erzählen was jetztgerade um das Geschehnis herum passiert. Ohne große Einführung und Erklärung kannst du einfach drauflosschreiben, was immer dir zu einem bestimmten Thema in den Sinn kommt. 

Ok, dir fällt zu jenem bestimmten Thema grad nichts ein. Nicht verzagen. Die Ideen kommen oft dann, wenn man sie am wenigsten erwartet. Irgendwann im Halbschlaf, beim Zähneputzen, beim Frühstücken oder in der Badewanne, beim Joggen… plötzlich kommt sie, die Eingebung! Dann leg los und schreib die Ideen auf, oder mach eine Voice Memo – auch wenn es keine ganzen Sätze, sondern nur Bruchstücke sind. Der Rest kommt spätestens dann, wenn du vor dem PC sitzt.

Nebst alledem ist eine Kurzgeschichte auch eine gute Möglichkeit, Dein Können, eine Sache mit wenigen Worten auf den Punkt zu bringen, zu testen. Fang am besten erst mal nur mit einer Seite an. Sieh zu, dass die Kurzgeschichte dem Namen „Kurzgeschichte“ wirklich Ehre macht. Ausbauen kannst Du später immer noch. Und sollten Deine Ideen den Rahmen „Kurzgeschichte“ sprengen, wird ja vielleicht eines Tages doch noch ein Roman draus.

Von René Schurtenberger

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