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Der virtuelle Aktenschrank

Beim Romanschreiben kann es passieren, dass du plötzlich nicht mehr weißt, wie eine deiner Figuren heißt, was für eine Augenfarbe sie hat, wo sie wohnt, was sie am liebsten isst oder was für spezielle Talente sie besitzt. Je größer die Zeitabstände zwischen deinen Schreibmöglichkeiten werden, desto kniffliger kann genau dieses Thema für dich werden. Sei also vorbereitet, indem du von Anfang an eine Art „Aktenschrank“ mit Registerkarten anlegst. Pro Registerkarte skizzierst du eine Person mit ihren wichtigsten Eigenschaften. Anstelle in deinem bestimmt mehrere hundert Seiten umfassenden Manuskript hin und her zu „blättern“, kannst du einfach in deinen Aktenschrank „gehen“, das benötigte Register ziehen und hast binnen Sekunden das gewünschte Ergebnis. Es gibt sogar spezielle Apps fürs Smartphone oder Tablet dafür. Je umfassender du also deine „Figuren-Akte“ beschriftet hast, desto mehr erhält deine Geschichte „Fleisch am Knochen“ und desto lebendiger werden deine Charaktere.

Von René Schurtenberger

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